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Igel – Überwinterung

Grundsätzlich ist anzustreben, gesund gepflegte Igel bzw. aufgezogene Igeljunge noch im Herbst auszuwildern.

Findet man einen kleinen, schwachen Igel, kann er erstmal gefüttert werden. Katzen- oder Hundedosenfutter oder Hackfleisch (kurz anbraten, nie roh geben!) oder Rührei (ohne Gewürze, aber mit etwas Öl in der Pfanne garen, mit der Gabel zerkleinern). Zum Trinken ein Schüsselchen Wasser (niemals Milch) hinstellen. Ganz schwachen Tieren flößt man mittels einer Plastik-Einwegspritze (natürlich ohne Nadel!) lauwarmen, ungesüßten Fenchel- oder Kamillentee ein.

Der Winterschlaf sollte erst ab einem Gewicht von mindestens 700 g erfolgen und auf jeden Fall an einem Ort, der unter 6°C liegt. Ansonsten ist es dem Igel zu kalt für eine Futteraufnahme und zu warm für den Winterschlaf. Ende März wacht der Igel langsam auf und muss dann noch 2-3 Wochen aufgepäppelt werden, um den Gewichtsverlust über den Winter wieder aufzufüllen.

Genaueres auch unter www.pro-igel.de